Ereignisse

In der Abtei Maria Frieden ging in der Nacht zum Palmsonntag unsere liebe

Sr. M. Luise Trapp

ins ewige Vaterhaus heim.

Sie übergab ihre Seele dem Herrn kurz vor Mitternacht am 4.April 2020. Dass sie dabei gerade allein war, passte gut zu ihr. Denn sie war eine echte Einsiedlerin, die diese Berufung in der Berufung aber still und unauffällig mitten in der Gemeinschaft lebte.

Sr. Luise änderte ihren Taufnamen bei ihrer Einkleidung 1961 nicht: sie war schon immer das Luiserl gewesen und hielt die bayrische Fahne als eingeborene Regensburgerin stets hoch in diesen nördlichen Gefilden der rauen Eifel.

Luiserl wuchs als Nesthäkchen mit 3 Brüdern und einer Schwester in einer Professorenfamilie auf. Ihr Geburtstag fiel auf den 19.11.1923. Ihr Vater war Lateinprofessor, ein Bruder wurde Jesuit, sie selbst studierte zunächst Germanistik und, so würde man heute sagen, Sozialpädagogik. Ein Jahr unterrichtete sie an der Volksschule und wandte sich dann an die Trappistinnen, was so gut zu ihrem eigenen Namen passte. Tatsächlich war sie mit der berühmten singenden Trapp-Familie weitläufig verwandt. Eigentlich wollte sie Karthäuserin werden, aber es gab keine Karthause in Deutschland.

Im Klosterleben kam sie schnell zurecht, war zwischenzeitlich auch Priorin, die längste Zeit aber Sekretärin. Allerdings hatte sie meines Wissens nie eine Schreibmaschine, schon gar nicht einen PC, dafür aber eine ungemein schöne Handschrift. Ihre Gestalt war unscheinbar, rundlich, versehen mit dicken Brillengläsern wegen starker Kurzsichtigkeit, mit der sie aber die kleinsten Dinge genau betrachten und analysieren konnte. Sr. Luise war von Natur aus ein fröhlicher Mensch, hatte aber auch eine gewisse bayrische „Standhaftigkeit“ und konnte durchaus wettern, wenn auch in gehobenem Bayrisch. Als eindeutig innerlicher Mensch war sie stets umgeben von Büchern und Sächelchen, besonders gern von Tieren, Schlümpfen und Gefäßen, was man von einer Trappistin eher nicht erwarten würde. Sr. Luise war ein außergewöhnlicher Mensch, klug, belesen, wortgewandt und „gradnaus“.

Allerdings bekam man sie kaum zu Gesicht. Doch ihr Herz war immer ganz in der Gemeinschaft, v.a. in den vielen letzten Jahren ihrer Bettlägerigkeit, über die sie nie klagte. Sie war sehr gern allein, für die meisten Leute unbegreiflich gern. Über ihr Gebetsleben sprach sie eigentlich nie, aber ich erinnere mich, dass sie vom Schauen des bildlosen Bildes sprach. Und sie hatte die Gabe, mit wenigen Worten oder nur Zeichen, Strichen, Karikaturen (ihr berühmter Hund in jeglicher Stimmung!) sehr viel auszudrücken. Bis zum Schluss hörte sie das Offizium und die Gottesdienste am Lautsprecher mit und wusste genau, wer anwesend war und mitgesungen hatte, was bei Tisch gelesen wurde, wie die Predigt war… Sie konnte gut zuhören und noch besser schweigen. Heimlich dichtete sie auch, hat es aber wohl nie jemandem gezeigt. Erst posthum fand ich mehrere Gedichte von ihr. Hier einige Sätze, passend zur vor uns liegenden Karwoche:

Über alles hast Du das Heimweh gebreitet; alles ist in leise Schwermut getaucht:
Deine Blumen und Bäume, Deine Gräser und jeder Strauch;
die Berge und Täler, die Steine, die Wasser, die Wolken und die Sterne.
Auch Deine Tiere; sie ganz besonders…
Aber einmal wirst Du alle Stummheit lösen; einmal holst Du alle Sehnsucht heim –
und ich werde wissen, dass alles – wie ich – in Dich hineingelitten hat.

Beerdigung mit Requiem halten wir wegen der Corona-Krise ohne Gäste am Di., 7.4. um 10 Uhr in Maria Frieden

Am Dienstag, 18. Februar 2020 um 16.27 Uhr ging unsere liebe

Sr. M. Dominica Barten

friedlich zum Herrn heim.

Sie gehörte zu den Gründungsschwestern von Maria Frieden und kam damals 1953 als Jungprofesse mit einer Gruppe von Schwestern aus Koningsoord nach Maria Frieden. Sr. Dominica hatte eigentlich vor, 100 zu werden, aber 95 fand sie auch schon ganz gut. Als geborene Holländerin konnte man sie ohne ihr Fiets (= Fahrrad) gar nicht denken. Durch ihre Aufgabe als Buchführerin und Außencellerarin war sie vielen Menschen bekannt, denn sie bewegte sich und manches andere auf unserem Gelände von 36 ha. Da sie auch gern und oft im Garten arbeitete, war sie meist so braungebrannt, dass man sie für eine Südländerin hielt.

Am 29. Mai 1924 wurde sie als Bernardina Barten in Beugen (NL) geboren und wuchs mit 7 weiteren Geschwistern auf. Einer ihrer Brüder wurde Priester, er starb aber schon mit 40. Bernardina war ein hübsches, begabtes und lebhaftes Kind. Ihre leuchtenden Augen blieben ein faszinierendes Wesensmerkmal von der ersten bis zur letzten Stunde ihres Lebens. Sie wurde Lehrerin für Montessori-Schulen und spielte so hervorragend Klavier, dass sie sich auch die Laufbahn einer Pianistin hätte vorstellen können. Doch der Ruf Gottes ereilte sie, noch bevor sie eine Familie gründen konnte. Sie trat 1950 ein bei den Trappistinnen in Koningsoord, unserem Mutterkloster. Die ersten Jahre kamen sie hart an, denn es herrschte die Armut der Nachkriegszeit und heroische klösterliche Askese. Doch in dieser Kelter reifte sie zu einer großen Beterin heran. Der Rosenkranz blieb ihr ständiger Begleiter. Ihr flinkes, pfiffiges Wesen erlaubte ihr, eine Unmenge von Aufgaben zu bewältigen. Sie wurde der fliegende Holländer genannt, denn sie war gleichzeitig überall. Mit ihrem Temperament und ihrer Willensstärke erreichte sie fast alles. Wer hätte auch ihren strahlenden Augen und ihrer Liebenswürdigkeit widerstehen können? Ihre zunehmende Taubheit hinderte sie irgendwann leider daran, den Gesang der Schwestern mit der Orgel zu begleiten. Sie war darin wirklich gut gewesen, charismatisch konnte sie sich auf jede Tonart, jede Melodie sofort einstellen. Die Orgel musste nahe der Eingangstüre stehen, damit sie sich in letzter Minute auf die Bank schwingen und sogleich loslegen konnte.

Bei allem, was sie tat, blieb sie stets bescheiden im Hintergrund und nutzte jede freie Minute zum Gebet. Aufgeschlossen und mit einem großen Herzen begabt konnte sie mit jeder Sorte von Menschen Kontakte aufnehmen. Zur Gottesmutter Maria, zum hl. Joseph und zum hl. Antonius hatte sie einen besonderen Draht. Auch wegen des Wetters konnte sie mit den himmlischen Kräften Übereinkommen treffen. Ihre angstfreie Gewitztheit machte sie zu einem Original. Man musste sie einfach mögen.

Seit ihr Gedächtnis, das Hör- und Sehvermögen extrem nachließen, und nachdem sie sich im Lauf des Klosterlebens fast alles mal gebrochen hatte, was man sich nur brechen kann, fand sie sich schließlich im Bett wieder, womit sie sich nicht anfreunden konnte. Deshalb war diese letzte Phase ziemlich kurz und bündig.

Wir und viele Menschen, v.a. ihre zahlreiche Familie, vermissen unsere lebensfrohe, liebenswerte

Sr. Dominica, die wohl schon fröhlich mit Jesus in den himmlischen Gärten wirtschaftet.

Requiem und Beerdigung finden statt in Maria Frieden am Sa., 22.2.2020 um 11 Uhr. Anschließend Suppe mit Brötchen für alle, die mögen!

Heimgang unserer Schwester M. Sabine Vantroys OCSO

am 19. Februar 2019

Der HERR hat gegeben, der HERR hat genommen; gelobt sei der Name des HERRN. Job1,21

Sr. Sabine war vielen Menschen bekannt, nicht nur als Herstellerin und Verkäuferin unseres Klosterlikörs plus Erfinderin des Hautöls und Kastanienextrakts, sondern auch als unermüdliche Pflegerin und Begleiterin von Sr. Justina, die viele Jahre an Alzheimer litt – und als Dolmetscherin verschiedener Äbtissinnen bei Generalkapiteln und anderen Versammlungen. Außerdem hat sie sich akribisch und konsequent mit Themen befasst wie die Regel des hl. Benedikt, die Buchmalereien von Stephan Harding in Citeaux oder die Moralia in Job von Gregor dem Großen.

Sabine, wie sie auch mit Taufnamen hieß, wurde am 6.April 1940 in der berühmten Rue du Bac geboren (allerdings ohne zu wissen, was es in dieser Straße Besonderes gab!) und wuchs dort auch auf mit 3 Schwestern und 2 Brüdern. Sie war die Älteste. Ihr Vater, ein Marineoffizier, später Ingenieur für Stauwerke, gehörte im Krieg dem Widerstand an und folgte de Gaulles Ruf nach England. Dort tauchte er unter einem anderen Namen unter, um seine Familie nicht zu gefährden. Sabine vermisste ihren Vater in den Jahren seiner Abwesenheit sehr, denn es war keinerlei Kommunikation möglich. Aber schließlich kam er nach dem Krieg wieder zurück – mit englischen Pferden! Diese züchtete er und dann gehörte zur Familie eine Pferdefarm, die noch heute in kleinen Ausmaßen existiert. Sabine studierte Mathematik und Physik, später Geologie und Biologie. 1963 arbeitete sie für EURATOM über Radioaktivität und bekam für ein Jahr ein Stipendium in den USA.

Nach ihrer Rückkehr nach Frankreich entschied sie sich zum Klostereintritt am 21.3.1966. Vielleicht spielte dabei eine Rolle, dass sie einen Onkel in Citeaux hatte namens P. Thibaut. 1969 trat sie als Novizin wieder aus, kam aber ein Jahr später zurück und trat aufs Neue am 30.8.1970 ein. Diesmal hielt es!

Es war ihr ein Anliegen, als Französin in Deutschland zu leben als Zeichen der Völkerfreundschaft. Gerade weil ihr Vater im Widerstand gegen die Nazis auch viel gelitten hatte und gerade weil die Franzosen allgemein nicht gut auf die Deutschen zu sprechen waren, wagte sie bewusst diesen Schritt und hat es auch nie bereut. Allerdings tat sie sich durchaus schwer mit der deutschen Mentalität und jubelte immer, wenn es mal echten französischen Käse gab oder französisches Weißbrot. In Maria Frieden war sie viele Jahre im Kuhstall beschäftigt. Auch später sagte sie noch oft, von den Kühen habe sie viel gelernt. Sr. Sabine war philosophisch veranlagt und dachte über alles lange nach. Wenn neue Kälber geboren wurden, erfand sie immer interessante Namen für diese. Unvergesslich, wie sie einmal alle Kälber nach Musikinstrumenten benannte und in einem anderen Jahr nach Neumen wie Clivis, Scandicus, Torculus, Trivirga usw.

Von der Frischmilch versuchte sie sich auch mit der Käseherstellung, aber meist war es nur geeignet für die Kommunität. Leider mussten wir irgendwann die Kühe aufgeben, weil die Milch zu billig wurde. Dann übernahm Sr. Sabine den Elixierbetrieb. Und schließlich kam daneben noch die Betreuung von Sr. Justina dazu, unserer früheren Äbtissin, die sie auf Schritt und Tritt überall mitnahm. Das war heroisch, aber Sr. Sabine erklärte oft, dass sie nicht wüsste, wer wem mehr zu geben hätte. Beide waren glücklich miteinander und fühlten sich auch sehr gut in die Kommunität eingegliedert. Als Sr. Justina schließlich 2018 starb, wusste niemand, wie Sr. Sabine es verkraften würde. Sie nahm es gut an, zumal es eine wirkliche Erlösung für Sr. Justina bedeutete. Doch Sr. Sabines Kräfte schwanden zusehends, auch wenn sie alle Energie aufbot, um die alltäglichen Arbeiten weiter fortzusetzen.

Sr. Sabine blieb sich selbst sehr treu und lebte etwas zurückgezogen, auch wenn sie sich der Gemeinschaft nie verschloss. Mit der deutschen Sprache kam sie ihrer Meinung nach nie besonders gut zurecht und dachte, betete, träumte und rechnete immer französisch. Sogar eine Ausbildung als Computermanagerin hatte sie als Trappistin in Frankreich absolviert und erzählte gern, dass sie die Entwicklung des Computers von Anfang an mitverfolgt hatte, als man noch mit Lochkarten operierte.

Der Lymphdrüsenkrebs, an dem sie schon viele Jahre gelitten hatte, begann sich zu verschlimmern, bis sie schließlich mit Fieberschüben und Lungenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Am Ende durfte sie zu Hause sterben, was auch ihr Wunsch war.

Jetzt sind wir überzeugt, dass sie im Himmel vollkommen glücklich ist und alle wiedersieht, die sie je vermisst hat.

Die Beerdigung findet am 22. Februar um 14.00 Uhr in Maria Frieden statt. Herzliche Einladung zum Requiem, zur Beerdigung und anschließend zu einem Imbiss im Gästehaus.

Heimgang unserer

Sr. M. Justina Lumcer OCSO

 Am Mittwoch, 8. August 2018 um 19 Uhr 40

während des “Nunc dimittis” der Komplet in Maria Frieden

Wenn wir so in Geduld an den Leiden Christi Anteil haben,

dann dürfen wir auch mit ihm sein Reich erben. Hl. Benedikt, Prol. 50

Über Sr. Justinas Leben könnte man mehr als ein Buch schreiben. Eines ist jedenfalls sicher: sie war ein ganz besonderer Mensch und gleichsam immer wie von einem Geheimnis umgeben. Geboren am 22.5.1942 in der damaligen Tschechoslowakei wuchs sie als Einzelkind im Kommunismus auf, studierte in Prag Medizin, promovierte, wurde Fachärztin in einer Lungenklinik auf 1000m Höhe. Zeitlebens liebte sie die Hohe Tatra und war eine echte Bergsteigerin. Sie heiratete einen Ingenieur und Bergsteiger, und beide beschlossen eine Flucht über die eigentlich unüberwindbare Grenze. Die Flucht gelang, sie wanderten aus nach Nordamerika, wo sie aber auch nicht fanden, was sie suchten: eine gute Arbeitsstelle und Heimat als Christen. Leider machten sie viele negative Erfahrungen, aber es gab auch Momente der Dankbarkeit. Justinas Mann Edmund erkrankte schwer, so dass sie nach Deutschland auswanderten, wo Justina eine bessere Chance hatte, den Unterhalt für beide zu verdienen. Sie wurde Oberärztin in Würzburg. Nachdem ihr Mann gestorben war, versuchte sie sich neu zu orientieren. Im tiefsten Herzen zog es sie ins Kloster. So klopfte sie an der Pforte von Maria Frieden an. Der Eintritt wurde ihr nicht leicht gemacht. Doch sie hielt stand. Das war am 26.2.1978. Und schon wenige Jahre nach ihrer Feierlichen Profess 1984 wurde sie zur Superiorin ad nutum ernannt, drei Jahre später zur Äbtissin gewählt. Nach ihrer regulären Amtszeit von 6 Jahren wurde sie eine Amtsperiode später nochmals zur Äbtissin gewählt. Gegen Ende dieser 2. Amtszeit machten sich die Symptome einer Alzheimer-Erkrankung bemerkbar. Als Ärztin war ihr klar, was da auf sie zukam. Solange sie noch dazu fähig war, opferte sie diese Krankheit bewusst Gott auf und begab sich ohne Abstriche ganz in Seine Hände. Mehr als ein Jahrzehnt dauerte ihr Leidensweg. Sie machte alle Stadien der Krankheit durch, und das war nicht nur für sie selbst, sondern auch für die Kommunität eine große Herausforderung. Es fand sich, dass Sr. Sabine zu ihrer ständigen Begleiterin und Fürsorgerin wurde. Auf diese Weise war es möglich, sie bis zum Schluss bei uns zu behalten. Sr. Justina blieb treu bis zum Ende und hatte sicher einen hohen Grad der Gottesvereinigung erreicht mit einer sehr reinen Seele. Möge sie nun in der Herrlichkeit des Himmels die Freude der Erlösten verkosten.

Die Beerdigung mit Requiem findet statt in Maria Frieden am Samstag, dem 11. August 2018 um 10 Uhr

Heimgang unseres Pater Pius OCSO

am Mittwoch, 23. Mai 2018 um 15 Uhr im Krankenhaus Mechernich

Pater Pius war Mönch von Mariawald und kam in den letzten 22 Jahren seines Lebens als Hausgeistlicher (Rektor) nach Maria Frieden, um hier wie ein Einsiedler zu leben und uns  Schwestern zu betreuen durch die tägliche Eucharistiefeier, durch Beichte, Krankensalbung, wöchentliche Vorträge und Vieles mehr. Er war ein durch und durch redlicher Mensch, überaus treu und diskret und sehr belesen. Als Beichtvater wurde er von vielen Menschen der nahen und fernen Umgebung geschätzt und verehrt. Sein Gebetsleben zeigte Intensität, Authentizität und Ausdauer.
Wir sind überzeugt, dass er dem Herzen Gottes sehr nahe stand und ein wahrer Mönch, Priester und Nachfolger Christi war.
Martin Hans, wie er mit weltlichem Namen hieß, wurde geboren am 27.10.1932 im Saarland, trat am 25.4.1955 in Mariawald ein, wurde einen Monat später eingekleidet und legte die zeitliche Profess am 30.5.1957, die Feierliche Profess am 8.9.1960 ab. Er studierte in Rom Theologie und empfing die Priesterweihe am   20. 8.1962. Im Kloster erfüllte er viele Ämter, u.a. Novizenmeister und Zellerar. Handwerklich begabt konnte man ihn für jede Arbeit einsetzen. Er kannte viele Menschen, die er regelmäßig mit Weihnachts-und Namenstagsgrüßen bedachte. Kaum einen Brief ließ er je unbeantwortet. Im letzten Jahr seines Lebens, wo er sehr pflegebedürftig war, entschuldigte er sich immer wieder, dass er nicht mehr schreiben könne, und er zeigte sich dankbar für die liebevolle und geduldige Fürsorge von Sr. Mechthild. Wir Schwestern vermissen ihn, freuen uns aber auch für ihn, dass er jetzt nicht mehr leiden muss.

Das Requiem mit anschl. Beerdigung findet voraussichtlich am Samstag, 26.5. um 14 Uhr in der Abtei Maria Frieden statt mit anschl. Imbiss im Rektorat.

Heimgang unserer Sr. Consolata Klein

Am 15. März 2018 ist unsere Sr. Consolata mit 95 Jahren zum Herrn heimgegangen.
Sie war ein fröhlicher und kontaktfreudiger Mensch, strickte, häkelte, stopfte, nähte für alle Schwestern und hatte als alte Ostpreußin die Religiosität schon mit der Muttermilch eingesogen. Da sie mit einer schweren Kriegsverletzung durch das Leben gehen musste, hatte sie viel zu leiden, opferte aber alles dem Herrn auf und blieb auf diese Weise humorvoll und offen. Ganz allmählich gingen ihre Kräfte zurück, bis sie schließlich ihr Leben ganz bewusst in Gottes Hände zurücklegte.
Möge sie nun erfahren, was sie im Glauben erwartet hat: die ewige Anschauung Gottes.l

Heimgang unserer Sr. Ruth und Sr.Donata

Kupfertafel von Sr. Ruths Schwager: der Auferstandene

Unsere beiden Mitschwestern Sr. Ruth und Sr. Donata verstarben nacheinander
zu Hause innerhalb von 2 Wochen. Sr. Ruth am 13.2.2018, nachdem sie noch 5 Tage
vor ihrem Heimgang als Cellerarin in der Küche gearbeitet hatte, und Sr. Donata am 25.3.2018,
ebenfalls sehr friedlich und gut vorbereitet dem Himmel entgegengehend.
Sie gaben mit ihrem Leben und Sterben ein großes Zeugnis für Jesus Christus

 

Freitag, 1. Juli 2016

Am Herz-Jesu-Freitag, dem 1. Juli 2016, hatte unsere Gemeinschaft die Freude, Sr. Erika als Jungprofesse hinzuzugewinnen. Sie legte intern, wie es bei uns üblich ist, ihre 1. Profess ab und wurde mit dem schwarzen Skapulier und dem traditionellen langen Ledergürtel bekleidet. Nach einem Postulat und 2 Jahren Noviziat stehen ihr jetzt noch mindestens 3 Jahre zeitliche Profess bevor. So froh, wie Sr. Erika diesen Schritt getan hat, mögen noch viele junge Frauen die trappistische Lebensart ergreifen. Schön wäre es.

 Donnerstag, 19. Februar 2015:

Zisterzienserische Buchmalerein aus der Abtei Cîteaux zur Zeit unserer Gründer,

zm Werk “Moralia in Job” (von Gregor dem Großen),

mit Deutung einiger Symbolen (auf französisch)

Samstag, 6. Dezember 2014:

Reportage zum zum „Jahr der Orden“:

Montag, 9. Dezember 2013, Jubiläum:

Anlässlich des 60. Jubiläums unserer Gründung Maria Frieden drehten die beiden ehemaligen Schulleiter Dr. Michael Oversberg und Wilhelm Müller einen einstündigen Dokumentationsfilm über

„60 Jahre Abtei Maria Frieden“.

Dieser DVD-Film ist bis Weihnachten zu einem Sonderpreis von zehn Euro in unserer Abtei Maria Frieden erhältlich. Danach kostet der Streifen den Normalpreis von zwölf Euro.

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Außer bei uns wird dieser Film noch an 5 Stellen verkauft: in der Dahlemer Apotheke, in Schmidtheim bei Bäckerei Heinen, in Blankenheim in der „Bücherecke“, in Berk in der Bücherei und in Mechernich im Bettenfachgeschäft Schmitz.

Neuerscheinung:

Mit Beitrag von M. Äbtissin Gratia

November

19. Oktober 2013: Besuch unserer Mitbrüder aus Langwaden:


P. Bruno Robeck OCist, Prior von Langwaden

P. Bruno ist als außerordentlicher Beichtvater und Seelsorger regelmäßig bei den Trappistinnen in Maria Frieden zu Gast. Im Bild ist er gemeinsam mit Äbtissin Gratia und Schwester Anna (von rechts) zu sehen.